L'Équipe-Bombe: PSGs Riesige Karotte für Budapest — 1 Million Euro Bonus pro Spieler bei Champions-League-Sieg

Tuna Başkan
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calendar_month 29. Mai 2026 visibility 42 Aufrufe

Paris Saint-Germain geht ins Champions-League-Finale am Samstag, den 30. Mai 2026, im Puskás Aréna, wo es um 18:00 Uhr Ortszeit (Budapest CEST) auf das Arsenal von Mikel Arteta trifft, mit einem historischen Motivationspaket in der Tasche. Laut L'Équipe wird in Nachrichten, die seit gestern in den Schlagzeilen sind, der Verein jedem Spieler im Kader einen Bonus von rund 1 Million Euro zahlen, falls sie die Trophäe gewinnen. Für einen 25-Mann-Kader bedeutet das einen Gesamtmotivationsumschlag, der bei rund 25 Millionen Euro beginnt und weiter wächst, wenn technisches Personal und Assistenz-Kadermitglieder hinzukommen.

Nach den von Maxifoot unter Berufung auf L'Équipe übermittelten Informationen ist diese großzügige Zahl eine Erweiterung der "Siegerkultur"-Politik, die der Verein in den letzten Saisons etabliert hat. In Paris müssen Boni verdient werden — in der Ligue 1 erhalten Spieler nur einen Bonus, wenn der Verein den Titel gewinnt. Die gleiche Philosophie gilt auf der europäischen Bühne: Die Karotte muss verdient werden, lediglich im Finale zu spielen reicht nicht aus.

PSG zielt mit dieser Entscheidung darauf ab, die Spieler von Luis Enrique auf das einzige Ziel der Budapester Nacht zu fixieren. Nachdem das Team aus Paris letztes Jahr Inter Mailand eliminiert hatte, um die erste Champions League seiner Geschichte zu heben, spielen sie nun um aufeinanderfolgende Titel; sie haben die Chance, der zweite Verein nach Real Madrid (2016-2018) zu werden, der die Champions League in aufeinanderfolgenden Jahren hebt.

Auf der Arsenal-Seite werden die Gleichungen von einer anderen Geschichte getragen. Mikel Artetas Arsenal schloss die Premier League als Meister nach einer 22-jährigen Durststrecke ab, während sie im europäischen Pokal nach einer vollen 20-jährigen Wartezeit das Finale spielen — zum ersten Mal seit dem 2006 verlorenen Finale gegen Barcelona. Laut der auf Transfermarkt-Daten basierenden Analyse von Eurosport investierte PSG 1,121 Milliarden Euro in seinen Kader unter Luis Enrique, während Artetas Arsenal 1,081 Milliarden Euro ausgab. So treffen in Budapest zwei Riesen mit kombinierten Kaderwerten von über 2 Milliarden Euro im Finale aufeinander.

Die Spieldetails passen zur Atmosphäre des Finales: Der deutsche Schiedsrichter Daniel Siebert sitzt auf dem Schiedsrichterstuhl, mit Bastian Dankert am VAR. The Killers werden in der Halbzeit auf die Bühne gehen und sollen das Stadion mit Klassikern wie "Mr. Brightside", "When You Were Young" und "Human" zum Singen bringen. UEFA hat das diesjährige Finale vom üblichen 21:00-Slot auf 18:00 verlegt — unter Verweis auf die Logistik der Fans aus dem Stadion und die Optimierung der globalen Übertragungsreichweite.

PSGs Schritt mit dem "Millionen-Euro-Bonus" kann auch finanziell aus den Champions-League-Einnahmen des Vereins in dieser Saison gezogen werden. Der gewinnende Finalist erhält zusätzliche 10,5 Millionen Euro von der UEFA, während PSG bereits 138 Millionen Euro aus dem gesamten diesjährigen Lauf gesichert hat. Der 25-Millionen-Euro-Bonus-Topf ist also keine Investition, die die Kassen von Paris erschüttern wird, sondern eine der stärksten Botschaften, die der Kabine um des europäischen Pokals willen gegeben werden können.

 L'Équipe 

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