Die Teams, die in der Saison 2026-27 der Premier League antreten werden, stehen fest. Nach dem Abstieg von West Ham, Burnley und Wolverhampton stiegen Coventry City, Ipswich Town und Hull City aus der Championship auf. Hier sind die Eigentümer und Nationalitäten der 20 Klubs der Liga:
Arsenal — Stan Kroenke (USA) Aston Villa — V-Sports-Konsortium: Nassef Sawiris (Ägypten) & Wes Edens (USA) Bournemouth — Bill Foley (USA) Brentford — Matthew Benham (England) Brighton & Hove Albion — Tony Bloom (England) Chelsea — BlueCo: Todd Boehly & Clearlake Capital (USA) Coventry City — Doug King (England) Crystal Palace — Konsortium: Vorsitzender Steve Parish (England) mit US-Investoren Everton — The Friedkin Group / Dan Friedkin (USA) Fulham — Shahid Khan (USA; in Pakistan geboren) Hull City — Acun Ilıcalı (Türkei) Ipswich Town — Gamechanger 20 / ORG (überwiegend USA) Leeds United — 49ers Enterprises (USA) Liverpool — Fenway Sports Group / John Henry (USA) Manchester City — City Football Group / Scheich Mansour, Abu Dhabi (VAE) Manchester United — Familie Glazer (USA, Mehrheit) + Sir Jim Ratcliffe / INEOS (England, Fußballbetrieb) Newcastle United — Saudischer Staatsfonds PIF (Mehrheit, Saudi-Arabien) Nottingham Forest — Evangelos Marinakis (Griechenland) Sunderland — Kyril Louis-Dreyfus (französisch-schweizerisch) Tottenham Hotspur — ENIC / Familie Lewis & Vorsitzender Daniel Levy (England)
Betrachtet man dieses Bild, zeigt sich, dass die Premier League weitgehend von amerikanischem Kapital dominiert wird: Die Eigentümer oder Hauptpartner von fast der Hälfte der 20 Klubs sind US-amerikanischer Herkunft. Daneben sticht auch das Golf-Kapital (die VAE-stämmigen Eigentümer von Manchester City und die saudi-arabisch-stämmigen von Newcastle) unter den stärksten Klubs der Liga hervor.
Eigentümer englischer Herkunft bilden indes eine zunehmend schrumpfende Gruppe: Brentford, Brighton, Coventry und Tottenham können in diese Kategorie eingeordnet werden. Vom europäischen Kontinent fallen griechische (Nottingham Forest) und französisch-schweizerische (Sunderland) Eigentümer auf. Für türkische Fußballfans ist das interessanteste Detail zweifellos Hull City: Der von Acun Ilıcalı geführte Klub kehrte nach neunjähriger Abwesenheit in die Premier League zurück.
Zusammenfassend zeigt die Eigentümerlandkarte der Premier League deutlich, dass sich der moderne Fußball in ein globales Investitionsfeld verwandelt hat. Diese Vielfalt, die von amerikanischen Investmentgruppen über Golf-Staatsfonds bis hin zu europäischen Geschäftsleuten und einem türkischen Medienmogul reicht, spiegelt die internationale Identität der reichsten Liga der Welt wider.
Quelle: Basierend auf internationalen Fußball-Finanzquellen und den öffentlich verfügbaren Eigentümerinformationen der Klubs. Konsortiumsstrukturen können sich von Zeit zu Zeit ändern.
Tuna Başkan
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