Xabi Alonso will Wirtz zu Chelsea

Tuna Başkan
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calendar_month 31. Mai 2026 visibility 29 Aufrufe

Florian Wirtz' Liverpool-Abenteuer hat sich in nur einem Jahr in ein großes Puzzle verwandelt. Laut Football Insiders auffälligem Bericht will Xabi Alonso — der am 1. Juli offiziell Chelsea-Manager wird — die deutsche Nummer 10 nach Stamford Bridge rufen, um ihn zu seiner alten Leverkusen-Form zurückzubringen. Die Berichte von der Liverpool-Seite tragen einen anderen Ton: TEAMtalks Transfer-Inhaltsexperte Graeme Bailey berichtete, dass FSG Wirtz absolut nicht verkaufen wird und dass „die innere Stimme ist, dass die Art und Weise, wie er die Saison beendet hat, ein echter Pluspunkt ist."

Das Herz der Geschichte liegt in zwei Szenen der Karriere des 23-jährigen Deutschen. Die erste ist die Saison 2023-24 bei Bayer Leverkusen: In Xabi Alonsos ungeschlagener Bundesliga-Saison produzierte Wirtz 18 Tore und 20 Vorlagen in 49 Spielen, gewann den Titel des Bundesliga-Spielers des Jahres und war der Hauptakteur des DFB-Pokal und Europa-League-Finals. Die zweite ist die Saison 2025-26 bei Liverpool: Derselbe Spieler unterzeichnete im Sommer 2025 für Liverpool für 116 Millionen Pfund (ein britischer Transferrekord) mit einem Fünfjahresvertrag von 245.000 Pfund pro Woche. Aber in allen Wettbewerben produzierte er nur 7 Tore und 10 Vorlagen, konnte sich nicht an Arne Slots System anpassen und beendete die Saison mit aufeinanderfolgenden Bankauftritten in Premier-League-Spielen.

Zwei wichtige Details in Football Insiders Bericht. Erstens: Xabi Alonsos „große Bewunderung" für Wirtz setzt sich fort. Der Spanier leitete direkt die krönende Saison des Stars in Leverkusen und hatte den Spieler als die Nummer im Herzen seines taktischen Systems etabliert. Zweitens: Liverpool „könnte offen sein, wenn das richtige Angebot kommt", wird es aber definitiv öffentlich leugnen. Dies ist die Nuance, die Football Insider zusammengefasst hat als „FSG wird offiziell sagen, dass sie nicht verkaufen, aber die Tür ist nicht vollständig geschlossen."

TEAMtalk berichtete die entgegengesetzte Position. Graeme Bailey sagte, dass Liverpool Wirtz definitiv nicht verkauft und dass selbst der Druck von Bayern München oder Xabi Alonso keine Rolle spielt. Baileys Worte sind klar: „Liverpool wird sich nicht von Wirtz trennen; sie haben so hart mit ihm gearbeitet, das Wort aus dem Inneren von Anfield ist, dass die Art und Weise, wie er die Saison beendet hat, ein echter Pluspunkt ist. Sie wissen, dass er Mühe hatte sich anzupassen, aber so viele neue Spieler kamen — es war nie einfach." Also steht die offizielle Liverpool-Seite fest auf einem „Nein".

Ein drittes Szenario steht auch auf dem Tisch: Liverpool hat derzeit den Punkt erreicht, sich von Slot zu trennen (laut Romanos Bericht heute Morgen wurde Slot entlassen, Iraola ist der Favorit), und diese Entwicklung könnte auch für Wirtz entscheidend sein. Wenn Slot geht und ein Trainer kommt, der Wirtz' Anpassung priorisiert (z. B. Iraola), macht es für Liverpool mehr Sinn, Wirtz zu behalten. Aber in einem Szenario nahe Slots Verbleib — oder wenn der Deutsche selbst seine Enttäuschung fortsetzt — könnte die Tür sich öffnen.

Auch das finanzielle Bild ist auffällig. Liverpool zahlte letzten Sommer 116 Millionen Pfund für Wirtz; FSGs natürlicher Ansatz ist, diese Investition zurückzuholen. Laut Fichajes-Berichten wird Liverpool mindestens 100 Millionen Pfund verlangen; diese Zahl ist das Minimum, um den Großteil der Investition zurückzubekommen. Auf der Chelsea-Seite sind sowohl Wirtz' Gehalt (245.000 Pfund/Woche) als auch die Ablösesumme eine ernsthafte finanzielle Belastung; Stamford Bridges Hauptfokus im Sommertransfer sollte bereits darin bestehen, die Bücher durch Verkäufe auszugleichen (sie haben sich nicht für Europa qualifiziert). Also selbst wenn ein Deal zustande kommt, wird er äußerst komplex sein.

Ein weiteres Szenario ist am Horizont: Die Möglichkeit, dass Xabi Alonso mit Wirtz wieder zusammenkommt, ist nicht neu. Zu Beginn des Jahres — während des Abgangs des Spaniers von Real Madrid — tauchten Behauptungen auf, dass Wirtz Madrid angeboten wurde. Bayern München folgte dem Deutschen letzten Sommer auch vor dem Liverpool-Transfer und hat ihn angeblich immer noch auf dem Radar. Also besteht der Wirtz-Markt nicht nur aus der Chelsea-Liverpool-Achse.

Als Ergebnis das aktuelle Bild: Xabi Alonso will es, Chelsea ist interessiert, Liverpool sagt offiziell „wir verkaufen nicht" — aber es heißt, sie könnten offen für Verhandlungen sein, wenn der richtige Preis kommt. Es gibt bisher keine klare Aussage von Wirtz' Seite. Es ist bereits klar, dass die kommenden Wochen die meistbeachtete Saga des Premier-League-Transfermarkts sein werden; besonders nachdem Slots Schicksal bei Liverpool klar wird, wird die Richtung der Geschichte noch farbenfroher. Die Tür einer Transfergeschichte, an die man sich noch Jahre erinnern wird, öffnet sich gerade.

Quelle: Football Insider

🖼️ Bild: Florian Wirtz in Aktion — liverpool.com

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