73 Millionen Unterschriften, Yacht-Urlaub, Pfiffe im Bernabéu… Mourinhos Mbappé-Entscheidung Überrascht Alle

Tuna Başkan
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calendar_month 20. Mai 2026 visibility 16 Aufrufe

Der Hauptakteur einer der chaotischsten Saisons in der Geschichte von Real Madrid ist erneut Kylian Mbappé. Der 27-jährige französische Superstar hat in dieser Saison 24 Tore in 28 Spielen erzielt — mit Abstand die Nummer eins im Team — doch in den letzten Wochen dominieren Skandale abseits des Platzes anstatt seiner Leistungen. Eine von den Fans gestartete Online-Petition mit dem Titel „Mbappé Out" hat mittlerweile mehr als 73 Millionen Unterschriften überschritten und damit das ursprüngliche Ziel von 200.000 weit übertroffen — eine der größten Fanreaktionen in der Vereinsgeschichte.

Ausgelöst wurde die Krise durch eine Reihe von Vorfällen im April. Während er sich von einer Oberschenkelverletzung erholte, wurde Mbappé auf einer Yacht in Sardinien zusammen mit der spanischen Schauspielerin Ester Exposito fotografiert — was bei den Fans heftige Empörung auslöste. Anschließend verpasste er El Clásico (die 0:2-Niederlage, die Barcelona den La-Liga-Titel bescherte), postete während des Spiels Instagram-Stories zu fragwürdigen Zeitpunkten und verließ laut The Athletic ein Training, nachdem er mit den Ersatzspielern eingeteilt worden war. Berichten zufolge wird der Franzose im Santiago Bernabéu auch ausgepfiffen und hat kein Interesse, die verbleibenden Heimspiele zu bestreiten.

Mitten in diesem Sturm lag die Akte Mbappé ganz oben auf dem Schreibtisch des neuen Trainers José Mourinho. AS und L'Équipe berichteten, der französische Star sei nicht mehr „unantastbar" und der Klub würde bei einem passenden Angebot zuhören. Doch der portugiesische Trainer hat eine andere Entscheidung getroffen: Mbappé wird das Zentrum seines neuen Real-Madrid-Projekts sein.

Laut dem ESPN-Journalisten Rodra plant Mourinho ein konterbasiertes Spielsystem, in dem Mbappé und Vinicius Junior als „zwei Pfeile" in der Offensive agieren werden. Arda Güler übernimmt die Rolle des „kreativen Kopfes", Jude Bellingham wird der „Krieger" im Mittelfeld sein. Florentino Pérez soll gezielt nach einem autoritären Trainer suchen, der Mbappé wieder mit den Fans versöhnen kann — eine Aufgabe, die Mourinho persönlich übernehmen will.

Das ganze Drama spielt sich unmittelbar vor einer entscheidenden Phase für den Franzosen ab: Mbappé wird Frankreich am 16. Juni in die WM 2026 führen, das Auftaktspiel ist gegen Senegal. Die weiteren Gruppengegner sind Irak und Norwegen.

Quelle: Basierend auf Berichten von TEAMtalk (Graeme Bailey), Football365 (unter Berufung auf den ESPN-Journalisten Rodra), AS, L'Équipe, The Athletic sowie Al Jazeeras Berichterstattung über die „Mbappé Out"-Petition. Transfer-Experte Fabrizio Romano hat zudem die Rückkehr von Mourinho zu Real Madrid mit seinem Markenzeichen „Here we go" bestätigt.

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