Arsenals größter Mittelfeld-Vorstoß des Sommerfensters erreicht seinen Abschluss. Laut L'Equipe hat sich Arsenal mit Newcastle United grundsätzlich über den Transfer von Kapitän Bruno Guimarães geeinigt; der Deal soll in die Endphase getreten sein, nachdem die Gunners ihr Angebot auf 90 Millionen Euro (rund 77 Millionen Pfund) ohne Boni erhöht haben.
Auch die Details der Einigung sind mittlerweile klar. Laut L'Equipes Hugo Guillemet erreichte Arsenal diese Summe, nachdem frühere Angebote über 70 Millionen und 80 Millionen Euro abgelehnt worden waren; einige Details, darunter Boni und Beraterhonorare, müssen noch finalisiert werden, obwohl der Deal weitgehend abgeschlossen sein soll. In Guillemets Worten: "Arsenal hat Newcastle gezwungen, sein Angebot für den brasilianischen Nationalspieler Bruno Guimarães auf 90 Millionen Euro ohne Boni zu erhöhen. Einige Details müssen noch finalisiert werden, um den Deal abzuschließen."
Auch die Haltung des Spielers beschleunigte diesen Transfer. Guimarães soll vor einigen Wochen persönliche Bedingungen für einen bis 2031 laufenden Vertrag vereinbart haben und wollte seit Langem nach Nordlondon wechseln; laut talkSPORT bat der Spieler Newcastle, seine Abreise ins Trainingslager in La Manga zu verschieben, um den Transfer abzuschließen.
Dieser Transfer ist der schwerste Schlag eines erschütternden Sommers für Newcastle. Der Klub soll diesen Sommer Sandro Tonali an Tottenham und Anthony Gordon an Barcelona verkauft haben, während Trainer Eddie Howe kürzlich zurücktrat; Newcastle soll Guimarães' Abgang durch die Verpflichtung von Aladji Bamba aus Monaco vorweggenommen haben.
Es wird zudem betont, dass der Deal einen "Dominoeffekt" auslösen könnte. Ein Grund für Newcastles Beharren auf einer höheren Ablöse ist, dass ein Teil davon an den französischen Klub Lyon gezahlt werden muss, der Guimarães im Januar 2022 an sie verkauft hatte.
Diese Einnahme wird für Lyon eine wichtige Unterstützung sein. Jene Vereinbarung, mit einer anfänglichen Ablöse von bis zu 40 Millionen Pfund, garantierte Lyon 20 Prozent jedes Gewinns aus dem nächsten Transfer des Spielers, sodass der Ligue-1-Klub rund 8 Millionen Pfund (mit Boni möglicherweise mehr) erhält; es wird daran erinnert, dass diese Einnahme für Lyon bedeutend sein wird, das im vergangenen Sommer ernste finanzielle Probleme hatte und beinahe in die Ligue 2 abgestiegen wäre.
Quelle: L'Equipe
Bild: SportNews
Tuna Başkan
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