In Gruppe G der WM 2026 treffen Ägypten und Iran beide nach zwei Spielen unbesiegt im Lumen Field in Seattle aufeinander. Für beide steht Geschichte auf dem Spiel: Jeder hat die Chance, zum ersten Mal die K.-o.-Phase zu erreichen. Wenn die Ergebnisse passen — was Belgiens zeitgleiches Spiel gegen Neuseeland einbezieht — könnten beide Nationen unter den ersten zwei der Gruppe landen. Auch Platz drei dürfte zum Weiterkommen reichen.
Iran, dem ein längerer Aufenthalt in den USA verwehrt wurde und das zunächst nur für Spiele reisen durfte, hat allen Widerständen getrotzt, um überhaupt konkurrenzfähig bis hierher zu kommen. Remis gegen Neuseeland und Belgien schweißten das Team zusammen. Mit teilweise gelockerten Reisebeschränkungen — obwohl nach einer Verzögerung an der Grenze diese Woche Beschwerden kamen — könnte Iran noch mehr positiven Schwung entwickeln.
Ägypten holte indes ein Remis gegen Belgien und einen Sieg über Neuseeland und steht bereits bei vier Punkten; eine Zahl, die fast sicher zum Weiterkommen unter den acht besten Gruppendritten reicht, selbst wenn die ersten zwei Plätze verpasst werden. In diesem Turnier, das wohl Mohamed Salahs Vermächtnis mit der Nationalmannschaft prägen wird, mag Ägypten unter dem Radar geflogen sein; doch es wird Platz eins in Gruppe G nicht leicht hergeben. Anders als in seiner Rechtsaußenrolle bei Liverpool und der Mittelstürmerposition beim Afrika-Cup hat Salah in den ersten zwei Spielen als zentraler offensiver Mittelfeldspieler (Nummer 10) gespielt, und es funktioniert; er ist mit zwei Vorlagen und einem Tor der Star des Teams.
Beide Teams haben gezeigt, dass sie treffen können, und da dem Gruppensieger ein günstigeres Achtelfinal-Duell der letzten 32 winkt, dürfte sich keiner zurückhalten. Bei Iran könnte Cheftrainer Amir Ghalenoei mit der gleichen Dreierkette beginnen, die Belgien ärgerte; doch es gibt auch die Gelegenheit, etwas offensiver zu agieren, um ein Tor zu finden. Kapitän Mehdi Taremi hat in diesem Turnier noch nicht getroffen, aber unter schwierigen Umständen hart gearbeitet; nach zwei Toren beim Turnier 2022 könnte dies das Spiel sein, in dem er sein Konto eröffnet. Bei Ägypten erzwingt das Fehlen von Innenverteidiger Hamdi Fathi, der gegen Neuseeland in der ersten Halbzeit verletzt wurde, mindestens eine Änderung in der Abwehr.
Startelfen
Ägypten (4-2-3-1): Shoubir; Hany, Ibrahim, Rabia, Fatouh; Attia, Lashin; Zico, Salah, Ashour; Marmoush
Iran (3-4-3): Beiranvand; Kanaani, Khalilzadeh, Nemeti; Rezaeian, Ghoddos, Ezatolahi; Hajisafi, Jahanbakhsh, Taremi, Mohebi
Quelle: Sports Illustrated
Bild: Sports Illustrated
Tuna Başkan
Marmara Üniversitesi İşletme bölümü öğrencisiyim. Victorum News bünyesinde küresel spor medyası, güncel gündem ve SEO odaklı içerikleri yöneten bir haber yazarıyım. Önceliğim, okura en hızlı şekilde ve daima teyit edilmiş haber ulaştırmaktır. İşletme eğitimimden gelen bakış açımı dijital habercilikle birleştirerek, ürettiğim her içeriğe hız ve güvenilirliği bir arada kazandırmayı hedefliyorum.
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