Pep Guardiola sendet überraschendes Signal an Italien

Tuna Başkan
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calendar_month 22. Juli 2026

Ein unerwarteter, aber äußerst ambitionierter Name ist bei Italiens Suche nach einem neuen Nationaltrainer in den Vordergrund gerückt. Laut Ben Jacobs hat Pep Guardiola Gespräche über die Übernahme des Postens als italienischer Nationaltrainer geführt. Der Präsident des italienischen Fußballverbands (FIGC), Giovanni Malagò, sagte gegenüber Cronache di Spogliatoio, dass finanzielle Fragen kein Problem seien, sollte Guardiola zusagen: "Es gibt bestimmte finanzielle Aspekte zu berücksichtigen, und es ist eine Untertreibung zu sagen, dass wir dafür die Zähne zusammenbeißen müssten. Es wurden einige Ausnahmen gemacht, zum Beispiel Ausnahmen, die den Namen betreffen, der derzeit für so viel Aufsehen sorgt: Pep Guardiola. Ich muss hier nicht erklären, warum er eine Ausnahme wäre, aber das ist auch keine Garantie dafür, dass es klappt."

In den vergangenen 48 Stunden haben sich die Entwicklungen rasant überschlagen. In einem früheren Bericht hieß es, Italiens neuer Technischer Direktor Paolo Maldini habe Andrea Pirlo als seinen idealen Kandidaten bestimmt; nun hat sich jedoch herausgestellt, dass Maldini und sein Berater Leonardo persönlich nach Barcelona reisten, um direkt mit Guardiola zu sprechen — ein klares Zeichen dafür, wie ernst der Verband diesen Namen nimmt, trotz zuvor als unmöglich geltender Gehaltsforderungen.

Auch zur Breite der Kandidatenliste brachte Malagò Klarheit. Auf die Frage, ob Guardiola, Pirlo und Roberto Mancini die einzigen in Betracht gezogenen Namen seien, sagte er "Absolut nicht" und erklärte, man denke an ein bestimmtes Profil, in das diese Namen durchaus fielen. Auf die Frage nach Antonio Contes Behauptung, er sei nicht für den Italien-Job kontaktiert worden, sagte Malagò, dies bedeute keine Respektlosigkeit gegenüber anderen, da bereits mit anderen Kandidaten gesprochen worden sei und der Verband sich möglicherweise für jemanden aus "einer moderneren Schule" entscheiden könnte.

Auch der Hintergrund der Suche und Guardiolas Profil sind bemerkenswert. Der Verband sucht weiterhin einen Nachfolger für Gennaro Gattuso, der nach Italiens Niederlage im WM-Play-off gegen Bosnien-Herzegowina im April zurücktrat, wodurch das Land zum dritten Mal in Folge eine WM verpasste; es wird daran erinnert, dass der 55-jährige Guardiola, der diesen Sommer Manchester City verließ und nun vereinslos ist, im Laufe seiner Karriere oft seinen Wunsch geäußert hat, bei einem großen Turnier eine Nationalmannschaft zu trainieren.

Quelle: Ben Jacobs
Bild: Al Jazeera

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