Ancelottis klares Nein zu Italien: Mein Ziel ist Brasilien

Tuna Başkan
Tuna Başkan
calendar_month 24. Juli 2026

Ein weiterer Name wurde von Italiens Suche nach einem neuen Trainer gestrichen. Laut Fabrizio Romano hat Carlo Ancelotti nicht die Absicht, nächster Trainer Italiens zu werden; der italienische Trainer möchte Brasilien bei der Copa America 2028 und der WM 2030 anführen. Diese Aussage setzt den Spekulationen darüber, ob Ancelotti nach dem jüngsten Auftauchen von Namen wie Pep Guardiola und Andrea Pirlo ebenfalls auf diese Liste gesetzt würde, ein Ende.

Der Hintergrund von Ancelottis Bindung an Brasilien ist ziemlich solide. Der brasilianische Fußballverband (CBF) machte deutlich, dass er auch nach dem Achtelfinal-Aus des Teams bei der WM — einer 1:2-Niederlage gegen Norwegen, bei der Erling Haaland doppelt traf — keine Absicht habe, den Trainer zu entlassen, und unterschrieb stattdessen eine bis zur WM 2030 laufende Vertragsverlängerung mit ihm.

Die Entschlossenheit des Verbands wurde auch in Worten bekräftigt. Nationalmannschaftskoordinator Rodrigo Caetano erklärte nach dem Ausscheiden: "Es liegt nun an uns, die Notwendigkeit eines normal verlaufenden Zyklus mit etwas mehr Ruhe zu betonen; die Zusammenarbeit mit dem Trainer bis zur WM 2030 fortzusetzen und dabei die notwendigen Anpassungen vorzunehmen."

Ancelotti selbst hat diese Entschlossenheit ebenfalls bestätigt. Der im Mai 2025 angetretene und im Mai 2026 (vor der WM) mit einer Vertragsverlängerung bis 2030 ausgestattete Trainer erklärte nach dem Ausscheiden: "Eine Niederlage ist der Beginn eines neuen Abenteuers. Jetzt müssen wir weiter hart arbeiten und uns verbessern. Das ist Fußball. Das ist Sport. Man muss damit umgehen. Wir werden das als Treibstoff für die Zukunft nutzen."

Hinter dieser Entschlossenheit steht auch eine persönliche Motivation. Als weltweit bestbezahlter Nationaltrainer mit einem Jahresgehalt von rund 10 Millionen Euro hat Ancelotti — trotz fünf Champions-League-Titeln in seiner Klubkarriere bei Real Madrid und AC Mailand — noch keine WM gewonnen; dies wird als weiterer Grund für sein Engagement beim Brasilien-Projekt genannt, das für einen Trainer, der 1994 als Assistent von Arrigo Sacchi bei Italiens Elfmeterniederlage im Finale auf dem Platz stand, ein karrierevollendendes Ziel darstellt.

Quelle: Fabrizio Romano
Bild: Al Jazeera

Tuna Başkan
Geschrieben von

Tuna Başkan

Marmara Üniversitesi İşletme bölümü öğrencisiyim. Victorum News bünyesinde küresel spor medyası, güncel gündem ve SEO odaklı içerikleri yöneten bir haber yazarıyım. Önceliğim, okura en hızlı şekilde ve daima teyit edilmiş haber ulaştırmaktır. İşletme eğitimimden gelen bakış açımı dijital habercilikle birleştirerek, ürettiğim her içeriğe hız ve güvenilirliği bir arada kazandırmayı hedefliyorum.

share Teilen

Discuss this in Forum

Join the conversation with thousands of sports fans. Share your opinion, predict the results, and earn reputation points!

GO TO FORUM

forum Kommentare (0)

chat_bubble

Keine Ergebnisse gefunden