Die Zukunft von Rafael Leao dominiert weiterhin die Agenda beider Istanbuler Großklubs. Laut dem italienischen Journalisten Daniele Longo bereitet Fenerbahce vor, Mailand morgen ein zweites mündliches Angebot über 45-46 Millionen Euro vorzulegen. Nachdem das erste Angebot über 40 Millionen Euro nicht ausreichte, arbeitet der türkische Klub über Vermittler und Jorge Mendes daran, sich Mailands Forderung von 60 Millionen Euro anzunähern.
Laut Longo zeigt sich Leao derzeit wenig begeistert von dem Wechsel und würde seine Karriere lieber in der Premier League fortsetzen, während seine Forderung nach einem Jahresgehalt von 10 Millionen Euro die Situation zusätzlich verkompliziert. Trotzdem soll Fenerbahce entschlossen bleiben und die Verhandlungen fortsetzen, um den portugiesischen Star nach Istanbul zu holen. Mailand, dessen Vertrag mit Leao bis 2028 läuft, besteht auf einem endgültigen Verkauf und zeigt keine Bereitschaft für ein Leihmodell.
Auf der anderen Seite der Rivalität verfolgt Galatasaray eine vorsichtigere Strategie und hält den Kontakt über Vermittler statt über direkte Gespräche aufrecht. Der türkische Meister arbeitet Berichten zufolge an einem Paket im Wert von rund 10 Millionen Euro jährlich plus Boni und prüft zudem eine Leihe mit anschließender fester Verpflichtung. Der garantierte Platz in der Gruppenphase der Champions League gilt als bedeutender Trumpf in diesem Rennen.
Quelle: Daniele Longo
Bild: Be Soccer
Tuna Başkan
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