Die Spekulationen über die Zukunft des Manchester-United-Kapitäns sind erneut aufgeflammt. Laut Di Marzio und La Stampa erwägt Juventus eine Verpflichtung von Bruno Fernandes.
Auch das konkrete Ausmaß dieses Interesses ist mittlerweile klar. Laut Di Marzios eigenem Bericht gibt es noch keine konkreten Gespräche zwischen den Bianconeri und Manchester United; dieses Bild wurde auch von Juventus-Generaldirektor Giovanni Carnevali bestätigt: "Die Tür zu Bruno Fernandes war nie ganz offen, aber ehrlich gesagt ist sie auch nicht ganz geschlossen."
Auch der Hintergrund von Juventus' Interesse wurde erläutert. Der Klub soll Fernandes' Qualitäten schon lange bewundern und ihn als ideales Profil betrachten, um das technische Niveau von Luciano Spallettis Mittelfeld zu heben; das Vorhaben stößt jedoch auf erhebliche Hindernisse.
Auch Ablöse- und Gehaltshürden erschweren diese Akte. Manchester United soll für seinen Kapitän eine Ablöse von 64 Millionen Pfund festgelegt haben, eine Summe, die angesichts von Juventus' aktueller Sparpolitik als unerreichbar gilt; der Spieler soll bei United 250.000 Pfund pro Woche verdienen (mehr als 14 Millionen Euro netto jährlich), ein Gehalt, das ebenfalls nicht mit den Budgetbeschränkungen des italienischen Klubs vereinbar ist.
Unterdessen gibt es einen weiteren Namen, der im Rennen weiter vorne liegt. Galatasaray, das nach seinem vierten Titel in Folge große Namen verpflichten möchte, um in der Champions League wettbewerbsfähiger zu sein, soll unter Trainer Okan Buruk einen neuen Zehner wollen, wobei Fernandes für diese Rolle ins Visier genommen wurde; laut Fanatik ist Galatasaray bereit, dem Spieler ein Jahresgehalt von rund 17 Millionen Pfund (325.000 Pfund pro Woche) anzubieten.
Auch die aktuelle Situation des Spielers unterstreicht die Bedeutung dieser Akte. Mit einem bis Juni 2027 laufenden Vertrag und Verlängerungsgesprächen mit United, die Berichten zufolge nur langsam vorankommen, trug der 31-Jährige in der vergangenen Saison mit 21 Toren und 22 Vorlagen in 58 Einsätzen über alle Wettbewerbe hinweg bei; auch Al-Nassr und Real Madrid sollen zu den Klubs zählen, die die Situation beobachten.
Quelle: Di Marzio
Bild: Transfermarkt
Tuna Başkan
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