Das Auffälligste an diesem Szenario ist die Aussicht, dass LeBron James und Stephen Curry in einem Team spielen. Die Idee, die vor wenigen Monaten fast undenkbar schien, gilt weiter als unwahrscheinlich, hält die Warriors aber nicht vom Versuch ab. Laut Slater bereitet Golden State einige Kader- und Gehaltsschritte vor, um das 15,1-Millionen-Angebot zu ermöglichen, doch ein konkreter Schritt ist noch nicht erfolgt. Dem Bericht zufolge könnten die Warriors zudem eine Spieleroption für ein zweites Jahr anhängen und sogar Curry direkt in die Anwerbung einbinden, doch diese Option wurde noch nicht ausgelotet.
Für LeBron, der letzte Saison über 52 Millionen Dollar verdiente, bedeutet ein 15,1-Millionen-Vertrag einen deutlichen Gehaltsverzicht. Für einen Star, der in seiner Karriere Hunderte Millionen verdient hat und auch Geschäfte abseits des Feldes betreibt, ist Geld vielleicht nicht allein entscheidend; doch dass James, weiter ein Topspieler, wie ein Top-30-Spieler bezahlt werden will, ist ebenso möglich. Will LeBron wirklich zu Golden State, müsste er aufs Geld verzichten, um sich Curry und Draymond Green anzuschließen.
Die finanzielle Realität arbeitet jedoch gegen die Warriors. Die Los Angeles Lakers können James weit mehr bieten, sei es per Direktangebot oder Sign-and-Trade. Laut ESPN-Reporter Brian Windhorst glauben viele Rivalen, dass eine Vertragsverlängerung LeBrons bei den Lakers für beide Seiten der logischste Weg ist und man am Ende dort landet, auch wenn es unterwegs holpert.
Die von den Warriors gesammelten Informationen deuten vorerst ebenfalls auf eine Rückkehr LeBrons zu den Lakers hin, und das Team baut seine Sommerpläne darauf. Dennoch ist Golden State bereit einzugreifen, falls James wirklich die Free Agency testet. Wegen Hürden wie Jimmy Butlers hohem Gehalt erscheint ein Maximalvertrag der Warriors unrealistisch; daher ist die 15,1-Millionen-Midlevel-Ausnahme die stärkste Karte. Da es zudem eine direkte Verstärkung wäre und keinen großen Gehaltstausch erfordert, gilt der Schritt für Golden State als "risikoarm".
Letztlich liegt es ganz an LeBron James, wohin er geht. Während der Verbleib bei den Lakers das wahrscheinlichste Szenario scheint, steht eine mögliche Partnerschaft mit Curry und Green als reizvolle Alternative im womöglich letzten Akt seiner Karriere im Raum.
Bild: sports.yahoo.com
Tuna Başkan
Discuss this in Forum
Join the conversation with thousands of sports fans. Share your opinion, predict the results, and earn reputation points!
forum Kommentare (0)
Keine Ergebnisse gefunden