DR Kongo trifft im letzten Spiel der Gruppe K im Mercedes-Benz Stadium in Atlanta auf Usbekistan. Beide Nationen jagen erstmals in ihrer Geschichte einen Platz in der Runde der letzten 32, und dieses erste Aufeinandertreffen verspricht einen hart umkämpften Schlagabtausch.
Der Vorteil liegt bei DR Kongo. Nach einem 1:1 gegen Portugal zum Auftakt und einer knappen 0:1-Niederlage gegen Kolumbien dürfte die Mannschaft von Sébastien Desabre bei einem Sieg am Samstag als einer der besten Gruppendritten weiterkommen.
Auch Usbekistan braucht einen Sieg, doch die schlechte Tordifferenz bedeutet, dass nur ein klarer Erfolg helfen würde — und selbst der könnte nicht genügen. Nach deutlichen Niederlagen gegen Kolumbien und Portugal blieb die Mannschaft von Fabio Cannavaro beim Turnier weit hinter den Erwartungen zurück.
Die Kräfteverhältnisse auf dem Platz sind eng. Vor der WM trennten die beiden Teams nur vier Plätze in der FIFA-Weltrangliste, und die fehlende Turniererfahrung sowie das Fehlen von Starqualität deuten darauf hin, dass Kleinigkeiten den Ausschlag geben könnten. Dennoch ist DR Kongo nach den bisherigen Auftritten Favorit. Die afrikanische Mannschaft zeigte beim 1:1 gegen Portugal beeindruckende defensive Widerstandskraft und Laufbereitschaft und hielt dieselbe Disziplin bei der 0:1-Niederlage gegen Kolumbien.
Die Statistik bestätigt das. Obwohl DR Kongo in beiden Spielen ein Gegentor kassierte, sind die Defensivwerte angesichts der Gegnerqualität ausgezeichnet: Portugal wurde auf nur 0,65 Expected Goals und sieben Schüsse begrenzt, Kolumbien auf 0,98 xG. Zudem trifft die Mannschaft auf eine der durchlässigsten Abwehrreihen des Turniers; Usbekistan hat bislang acht Gegentore kassiert. Die besorgniserregende Form der Asiaten reicht weiter zurück: Sie gewannen keines ihrer letzten fünf Spiele und nur zwei der vorangegangenen neun. Die Prognose von Sports Illustrated: 1:0 DR Kongo.
DR Kongo dürfte das bislang erfolgreiche 5-3-2 zugunsten eines 4-3-3 für mehr Offensivoptionen aufgeben. Nathanaël Mbuku könnte auf dem Flügel in die Elf rücken, während Yoane Wissa von Newcastle United nach rechts verschoben wird, damit Cédric Bakambu als alleinige Spitze agieren kann.
Bei Usbekistan werden nach der deutlichen Niederlage gegen Portugal Wechsel erwartet. Akmal Mozgovoy und Oston Urunov könnten in die Elf zurückkehren; Utkir Yusupov könnte für Abduvohid Nematov beginnen, der gegen Portugal ein Eigentor erzielte. Abdukodir Khusanov von Manchester City soll für Stabilität sorgen, während vorne Eldor Shomurodov und Abbosbek Fayzullaev ihre Chancen nutzen müssen.
Voraussichtliche Aufstellungen:
DR Kongo (4-3-3): Mpasi; Wan-Bissaka, Mbemba, Tuanzebe, Masuaku; Mukau, Moutoussamy, Kayembe; Wissa, Bakambu, Mbuku.
Usbekistan (3-4-3): Yusupov; Khusanov, Abdullaev, Ashurmatov; Karimov, Mozgovoy, Shukurov, Nasrullaev; Fayzullaev, Urunov; Shomurodov.
Bild: Sports Illustrated
Tuna Başkan
Marmara Üniversitesi İşletme bölümü öğrencisiyim. Victorum News bünyesinde küresel spor medyası, güncel gündem ve SEO odaklı içerikleri yöneten bir haber yazarıyım. Önceliğim, okura en hızlı şekilde ve daima teyit edilmiş haber ulaştırmaktır. İşletme eğitimimden gelen bakış açımı dijital habercilikle birleştirerek, ürettiğim her içeriğe hız ve güvenilirliği bir arada kazandırmayı hedefliyorum.
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